1. Ellbogenarthroskopie

Mögliche Eingriffe
Knorpelglättung; Entfernung freier Gelenkkörper; Lösung von Kapselteilen oder Vernarbungen; Entfernung der Gelenkinnenhaut; Abtragung von knöchernen Gelenkveränderungen.

Nachbehandlung
In der Regel keine oder nur kurzfristige Ruhigstellung des Ellbogengelenks; Physiotherapie zur Mobilisation; Belastungsaufbau nach 2 bis 4 Wochen.

2. Tennisellbogen

Falls die konservative Therapie der chronischen Entzündung am Ellbogen über mehr als 6-12 Monate erfolglos bleibt, ist eine Operation angezeigt. Über einen kleinen Hautschnitt wird die gemeinsame Sehne der Finger-/Handgelenkstreckmuskulatur freigelegt und vom Knochen abgelöst. Zusätzlich erfolgt eine Denervierung der Schmerzfasern.

Nachbehandlung
Nach der Operation sollte der Ellbogen über einige Wochen ruhiggestellt werden. Dann ist die Prognose gut.

3. Bruch am Handgelenk

Beim Sturz auf die ausgestreckte Hand kommt es häufig zum handgelenksnahen Speichenbruch (Radiusfraktur). Wenn dieser verschoben ist, sollte er operiert werden, damit die Handgelenksanatomie wieder korrekt hergestellt wird. Meist wird dafür eine Platte mit Schrauben verwendet, die dem Bruch eine gewisse Stabilität verleiht. So kann frühzeitig mit Bewegungsübungen begonnen werden.

Die Heilungsdauer beträgt 6 Wochen.

4. Weitere Eingriffe an der Hand

  • Handgelenksganglion
    Das meist deutlich sichtbaren Ganglion wird unter Schonung der begleitenden Strukturen (Sehnen, Blutgefässe, Nerven) über einen Hautschnitt entfernt. Die Operation wird in der Regel ambulant durchgeführt.
    Nachbehandlung
    Das betroffene Gelenk sollte über 1 bis 2 Wochen auf einer Schiene ruhiggestellt werden. Volle Belastung des Handgelenks ist erst nach 3 bis 4 Wochen möglich.
  • Karpaltunnelsyndrom
    Unter Regionalanästhesie wird mit einem kleinen Schnitt am Handgelenk das quer über den «Karpaltunnel» verlaufende Band durchtrennt. Dadurch wird die Einengung des dort verlaufenden Nervs aufgehoben, und die Schmerzen und Missempfindungen an den ersten drei Fingern lassen nach.
    Nachbehandlung
    Ruhigstellung auf einer Schiene während einer Woche
  • Ringbandspaltung
    Bei einem schnellenden Finger wird in Lokal- oder Regionalanästhesie das entsprechende Ringband der betroffenen Fingerbeugesehne durchtrennt. Nach der Operation darf der Finger sofort bewegt werden und muss nicht geschient werden. Die Heilungsdauer ist kurz.