Mögliche Erkrankungen oder Verletzungen

  • Schleimbeutelentzündung (Bursitis)
  • Tennis-/Golferellbogen
  • Ellbogenarthrose

Behandlungsmöglichkeiten

  • Schleimbeutel
    Bei einer Schleimbeutelentzündung wird zunächst meist der flüssigkeitsgefüllte Schleimbeutel punktiert und danach der Ellbogen mit kompressiven Verbänden versorgt und ruhiggestellt. Falls es nicht zur Abheilung kommt oder die Bursitis immer wieder auftritt, erfolgt eine operative Schleimbeutelentfernung (Bursektomie).
    Bei einem infizierten Schleimbeutel wird meist mit einem Entlastungsschnitt der Eiter entleert. Zusätzlich wird der Ellbogen auf einer Schiene ruhiggestellt. Ein Antibiotikum dient der Abheilung der Infektion. Oft folgt danach eine Bursektomie.
  • Tennis-/Golferellbogen
    Diese Therapie ist meist langwierig und kann eine längere sportspezifische Pause erfordern. Das Therapieschema sieht vor:
    1. Sportpause bzw. Vermeiden der auslösenden Tätigkeit
    2. Entzündungshemmende Medikamente und Salbenverbände
    3. Ellbogenbandagen
    4. Lokale Infiltrationen
    5. Vorübergehende Ruhigstellung
    6. Begleitend zu den einzelnen Therapiestufen: Physiotherapie
    Falls diese konservative Therapie über 6 bis 12 Monate keine Besserung bringt, empfiehlt sich ein operatives Vorgehen (Operation nach Hohmann und Wilhelm).
  • Ellbogenarthrose
    Es gilt, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit des Gelenkes zu erhalten. Das lässt sich mit konsequenter Physiotherapie und entzündungshemmenden Massnahmen (Medikamenten, Infiltration) erreichen. Bei Fortschreiten der Bewegungseinschränkung lassen sich das Gelenk arthroskopieren und freie Gelenkkörper bzw. störende Knochenkanten abtragen. Ist auch das nicht mehr möglich, bleibt nur der endoprothetische Ersatz des Ellbogengelenks.