Mögliche Erkrankungen oder Verletzungen

  • Schultereckgelenkssprengung (auch ACG-Luxation: Ausrenken des Schultereckgelenks, der Verbindung von «Schulterdach» und seitlichem Anteil des Schlüsselbeins)
  • Schultereckgelenk- und Schulterarthrose
  • Schulterluxation (akut oder wiederholt, chronisch)
  • Schäden an der Rotatorenmanschette (einer Sehnenmanschette von vier Muskeln, die den Oberarmkopf umfassen und ihn in der Gelenkpfanne des Schultergelenks zentrieren)
  • Schlüsselbeinbruch und Bruch des oberen Teils des Oberarmknochens
  • Verwachsungen oder Kalkeinlagerungen («Kalkschulter»)
  • Impingement-Syndrom (Einengung zwischen Oberarmkopf und Schulterdach)

Behandlungsmöglichkeiten

  • Konservativ
    Bei einigen Brüchen, z.B. des Oberarmkopfes, reicht eine mehrwöchige Ruhigstellung des Schultergelenks. Danach wird mit Physiotherapie die Beweglichkeit und Kraft wieder auftrainiert. Auch bei Schulterluxation, Impingement-Syndrom oder Arthrose muss nicht immer operiert werden – mehrmonatige Physiotherapie hilft häufig.
  • Operativ
    Viele Eingriffe an der Schulter lassen sich heute arthroskopisch, d.h. mit Gelenkspiegelung, durchführen. Bei grösseren Operationen oder Revisionen ist aber häufig ein Eingriff über einen grösseren Hautschnitt oder die Erweiterung eines arthroskopischen Eingriffs nötig.