Die Beckenboden-Rehabilitation richtet sich an Patientinnen und Patienten mit einer Harn- oder Stuhl-Inkontinenz. Bei Männern ist sie vor allem in Fällen von Harninkontinenz angezeigt – speziell nach einer radikalen Prostata-Entfernung –, bei Frauen vor allem bei Stressinkontinenz, Urgeinkontinenz und Patientinnen mit Senkungen oder als Prophylaxe, zur prä- oder postoperativen Vorbereitung bzw. Nachbehandlung oder als prä- und postpartale Pathophysiologie des Anorektaltraktes.

Gezielte physiotherapeutische Behandlung

  • Anamnese
  • Übersicht Anatomie, Funktion
  • Befund (Inspektion, Palpation)
  • Entstauung/Venendrainage-Programm
  • Wahrnehmung Beckenbodenmuskulatuur
  • Biofeedback, Elekrostimulation (liegend, stehend)
  • ADL (Trink-Miktionsverhalten)
  • Weitere Hilfsmittel

Bei 60 bis 70 Prozent der Patienten ergibt sich eine Besserung innerhalb einer Behandlungsphase von drei bis sechs Monaten.

Für Fragen wenden Sie sich an Mirande Zwanenburg:
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